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| Ein Souvenirgeschäft in Hoi An, hier
kann man Kunst und Kitsch kaufen. |
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| Das ist die "verkehrsberuhigte Fußgängerzone"
in Hoi An. |
Nach Besichtigung der wirklich sehr reizvollen Altstadt mit
zahlreichen Geschäften und historischen Bauwerken, wie
der malerischen "Japanischen Brücke", bekamen
wir in einem Restaurant ein sehr gutes Essen. Wir erstanden
mehrere, handlich für die Reise verpackte Lampen und
ein sehr hübsches, aber auch sehr sperriges großes
Schnitzwerk und holten unsere geschneiderten Sachen ab. Im
Hotel unterhielten wir uns abends mit einem Housekeeper, der
recht gut Englisch sprach. Er sprang dann auf sein Moped,
um uns von zu Hause ein von seinem Sohn gemaltes Seidenbild
zu holen, welches er uns (sicher in Erwartung eines guten
Trinkgeldes) schenkte. Seine Erwartung erfüllte sich.
Am nächsten Morgen machte er uns gegen 04:30 Uhr Frühstück,
er hatte auf einer Decke vor der Rezeption geschlafen. Die
Rechnung war eine angenehme Überraschung: für insgesamt
6 Bier, zwei Übernachtungen (AC, Du/WC, Kühlschrank)
und das Frühstück bezahlten wir 31 $ für zwei
Personen, die Übernachtungen und das Essen für den
Fahrer waren auch irgendwie dabei.
Um 05:00 Uhr starteten wir zum langen Weg in unser Hotel
bei Phan Thiet. Auf unser Verlangen (ständiges Reiben
des Bauches) hielt Pham an einem Restaurant, wo wir Fisch
aßen und einen merkwürdigen Mokka tranken, der
unser Gedärm wenig später in mächtige Unordnung
brachte. Dann brauchten wir dringend ein Klo, wie auch immer
es beschaffen sein mochte. An der nächsten Tankstelle
trafen unsere schlimmsten Befürchtungen ein. Aber egal,
zwei Papiertaschentücher und einige Feuchttücher
später waren wir sehr erleichtert. Das Klo hätte
keinen Meter weiter sein dürfen!
Diese Tour hatte uns ganz schön geschafft, aber der
Fahrer Pham hatte auch ein großes Lob (und ein Trinkgeld)
verdient. Am nächsten Morgen war ich erstmal Getränke
kaufen, denn unser Kühlschrank war fast leer. Der "Laden"
war eine Vitrine in einem "Restaurant" am Straßenrand.
Vor dem Hotel hatte ich einige sehr zerlumpte kleine Jungen
gesehen, die dort mit Kokosnüssen Fußball spielten,
freundliche kleine Kerlchen, die fröhlich "Hallo"
riefen. So kaufte ich auch noch eine große Packung Kekse
für sie. Sie stürzten sich sofort darauf und in
einer Minute war alles verputzt. Von nun an warteten sie jeden
Morgen auf mich.
Leider piesackten mich seit einigen Tagen lästige Insekten
an den Beinen, vielleicht Sandflöhe, die über mein
"Autan" nur lachten. Wir konnten niemand fragen,
denn ein Reiseleiter hatte sich immer noch nicht gemeldet.
Die Wellen waren heute so hoch, dass ich mich nicht ins Wasser
traute. Die Fischerskinder von nebenan trugen ein niedliches
Baby herum, das sich aber leider vor mir fürchtete. Dafür
freuten sich die älteren Geschwister über kleine
Spielzeug-Autos, die, "made in China", über
Deutschland den Weg zurück nach Asien gefunden hatten.
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