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Vom Muskelkater geplagt hatten wir einen geruhsamen Shopping-Samstag
in Kuching. Da das Hotel am Wochenende sehr voll war und auch
das Wetter eher durchwachsen, besuchten wir am Sonntag das
nahe gelegene Cultural Village, das lebende Museum.
Um einen kleinen See herum sind authentische Häuser
der ethnischen Hauptgruppen Sarawaks erbaut, die auch bewohnt
sind. So lernten wir unter anderem ein chinesisches Farmhaus
und ein malaiisches Stadthaus kennen. In den Häusern
wurden traditionelle Handarbeiten, Sagogewinnung und die Handhabung
von Musikinstrumenten demonstriert. Auch die bereits beschriebenen
Langhäuser der Iban, hier allerdings touristisch etwas
aufgewertet, fanden wir vor.
In einem eigens eingerichteten Theater fand eine Show mit
traditionellen Tänzen in farbenfrohen Kostümen statt,
die einen Einblick in die Kultur Sarawaks gewährte. Eine
gelungene Sache!
Gegen Abend wurden wir in unserem Hotel für die gebuchte
Abend-Bootsafari abgeholt. Pünktlich begann es bei der
Abfahrt zu regnen.Wir sahen Irrawaddy-Delphine und die rot
leuchtenden Augen der Krokodile in der Dunkelheit. Obwohl
wir Regencapes hatten, waren wir durchnässt und durchgefroren,
als wir ins Hotel zurück kamen. Eine heiße Dusche
und eine heiße Brühe aus deutscher Brühpaste
sind auch in tropischen Gegenden manchmal eine Wohltat.
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