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Als Wendy nicht mehr nachkam, entschloss sich der Guide,
umzukehren und eine andere Route zu wählen. Diese erwies
sich keineswegs als bequemer. Aber wir wurden belohnt:
Der Guide blieb plötzlich stehen und bedeutete uns, ruhig
zu bleiben. Zunächst sahen wir nur Baumwipfel, die sich
bewegten, aber dann sahen wir sie, einzelne Nasen-Affen. Da
diese sehr scheu sind, verstehen sie es, sich immer wieder
gut zu verstecken und möglichst nicht für Fotos
zur Verfügung zu stehen. Aber, oh Wunder, meine Kamera
hatte sich an die Feuchtigkeit gewöhnt und uns gelangen
einige gute Bilder, nicht zuletzt dank des Zooms. Und wieder
begann es zu tröpfeln und die Affen verschwanden. Nach
einigen weiteren Minuten goss es in Strömen und wir hockten
uns unter einen niedrigen Felsvorsprung. Geheuer war uns das
nicht, denn der Regenwald, der hier seinem Namen alle Ehre
machte, versank fast in den herabstürzenden Fluten. Nach
ca. 20 Minuten ließ der Regen nach, aber der Weg war
dadurch nicht einfacher geworden, da nun alles noch nasser
und noch glitschiger war. Als wir den Strand erreichten, erwischte
uns noch ein Schauer, aber es gab hier eine, leider total
zugemüllte, Schutzhütte.
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