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Dann ging es mit voller Kraft hinaus auf das offene Meer
(Mützen festhalten!). Auf der etwa 45 Minuten dauernden
Fahrt passierten wir eine kleine Felseninsel, auf der große
Schwärme von Seevögeln nisteten.
Satang Island ist eine richtige Robinson-Insel mit einem
breiten Sandstrand auf der einen Seite und felsigen Steilufern
mit Höhlen und Grotten auf der anderen. Im Inselinneren
stehen bewaldete Hügel und Kokospalmen. An diesem Strand
legen zahlreiche Wasserschildkröten ihre Eier ab. Die
Gelege werden durch Schutzgitter gekennzeichnet. Wir sahen
zwar keine Schildkröte, aber zahlreich Spuren, die wie
Abdrücke von riesigen Traktorreifen aussehen.
Der Strand bekam durch angeschwemmte Bäume und Kokosnüsse
einen etwas wilden, aber natürlichen Charakter. Ärgerlicherweise
fanden wir auch einigen Zivilisationsmüll, den vorherige
Besucher zurück gelassen hatten. Obwohl die Insel zum
Baden und Spazierengehen einlud, vermieste uns eine große
Population der heimtückisch stechenden Sandfliegen den
Aufenthalt. Nur das Eintauchen des gesamten Körpers bis
zur Oberkante Unterkiefer bot einigen Schutz. Unser Insektenmittel
(Autan) schien ihnen besonders gut zu schmecken. So flüchteten
wir nach einer Stunde auf das Boot, um auf die andere Inselseite
zum Schnorcheln zu fahren.
Auf der sehr rasanten Rückfahrt über das Meer konnten
wir unser Hotel von der Meerseite aus sehen. Es schmiegt sich
unauffällig und harmonisch in die beeindruckende Landschaft.
Das weiter vorne entstehende Doppel-Hochhaus einer anderen
Hotelkette war in unseren Augen ein Fremdkörper und Ärgernis,
da sein Anblick die wunderschöne Landschaft total verunstaltete.
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